Kontrolle und Autonomie in der selbstorganisierenden Unternehmung: zum Post-Industriellen Strukturwandel des Arbeitsprozesses.

Die vorliegende Arbeit stellt eine theoretische wie empirische Anlalyse der „selbtorganisierenden“ Firma, basierend auf der Marx’schen Analyse des Arbeitsprozesses dar. „Selbst-Organisation“ ist in diesem Zusammenhang als die Aufgabe der geschäftsführerisch-hierarchischen Organisation des Arbeits...

Full description

Bibliographic Details
Published in:Momentum Quarterly
Main Author: Benjamin Ferschli
Format: Article
Language:German
Published: Innsbruck University Press (IUP) 2017-10-01
Subjects:
Online Access:https://www.momentum-quarterly.org/momentum/article/view/2039
Description
Summary:Die vorliegende Arbeit stellt eine theoretische wie empirische Anlalyse der „selbtorganisierenden“ Firma, basierend auf der Marx’schen Analyse des Arbeitsprozesses dar. „Selbst-Organisation“ ist in diesem Zusammenhang als die Aufgabe der geschäftsführerisch-hierarchischen Organisation des Arbeitsprozesses zu verstehen. Auf Basis theoretischer Anhaltspunkte aus der Institutionellen Ökonomik, Arbeitsprozesstheorie sowie Konzepten der generellen Arbeits- und Industriesoziologie, wird aus Interviews und einer Fallstudie gewonnenes Datenmaterial analysiert. Eine „Kontrollthese“, abgeleitet aus der Marx’schen Analyse des Arbeitsvertrages, kann dabei nicht falsifziert werden. Abschließend werden Überlegungen zur weiteren Entwicklung des Forschungsgebiets sowie Anmerkungen zu Konsequenzen für Arbeiter_Innenvertretungen und Gewerkschaften diskutiert.
ISSN:2226-5538