Autoethnografie in Todesnähe. Soziologische Arbeit an und mit herausfordernden Identifikationsprozessen

Thanatosoziologisch zu arbeiten bedeutet, wissenschaftlich mit Sterben, Tod und/oder Trauer konfrontiert zu sein – was die Lebenswelten der entsprechenden Forschenden keineswegs unberührt lässt. Wir möchten die Selbstthematisierungsdebatte nutzen, um Einblicke in das sozialwissenschaftliche Forschen...

وصف كامل

التفاصيل البيبلوغرافية
الحاوية / القاعدة:Forum: Qualitative Social Research
المؤلفون الرئيسيون: Melanie Pierburg, Thorsten Benkel, Ekkehard Coenen, Matthias Meitzler, Miriam Sitter
التنسيق: مقال
اللغة:الألمانية
منشور في: FQS 2023-05-01
الموضوعات:
الوصول للمادة أونلاين:https://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/view/4065
_version_ 1851926161784832000
author Melanie Pierburg
Thorsten Benkel
Ekkehard Coenen
Matthias Meitzler
Miriam Sitter
author_facet Melanie Pierburg
Thorsten Benkel
Ekkehard Coenen
Matthias Meitzler
Miriam Sitter
author_sort Melanie Pierburg
collection DOAJ
container_title Forum: Qualitative Social Research
description Thanatosoziologisch zu arbeiten bedeutet, wissenschaftlich mit Sterben, Tod und/oder Trauer konfrontiert zu sein – was die Lebenswelten der entsprechenden Forschenden keineswegs unberührt lässt. Wir möchten die Selbstthematisierungsdebatte nutzen, um Einblicke in das sozialwissenschaftliche Forschen in Todesnähe zu geben. Dazu stellen wir ethnografische Studien vor, um Besonderheiten der Feldkonturierung, des Feldzugangs und der Feldaufenthalte herauszuarbeiten, die mit der Endlichkeitsthematik zusammenhängen. Darüber hinaus präsentieren wir autoethnografische Vignetten, in denen wir das konkrete thanatosoziologische Arbeiten problematisieren. Was bedeutet es, einen Artikel über das Sterben zu schreiben, wenn man eine Verlusterfahrung verarbeiten muss? Wie behält man ein distanziertes Verhältnis zu dem Phänomen sterbender Kinder bei, wenn man die Nachbarskinder beim Spielen hört? Und wie geht man damit um, ein Tötungsvideo zu analysieren, dessen Hauptfiguren an die eigene Familie erinnern? Die biografisch inspirierten Texte sollen Schlaglichter auf lebensweltliche Momente werfen, die immer Teil des wissenschaftlichen Arbeitens sind und in Todesnähe besondere Evokationen erzeugen können.
format Article
id doaj-art-9d40e9e4d2964510bd2f82befcd34b1e
institution Directory of Open Access Journals
issn 1438-5627
language deu
publishDate 2023-05-01
publisher FQS
record_format Article
spelling doaj-art-9d40e9e4d2964510bd2f82befcd34b1e2025-08-19T21:56:29ZdeuFQSForum: Qualitative Social Research1438-56272023-05-0124210.17169/fqs-24.2.4065Autoethnografie in Todesnähe. Soziologische Arbeit an und mit herausfordernden IdentifikationsprozessenMelanie Pierburg0Thorsten Benkel1Ekkehard Coenen2Matthias Meitzler3Miriam Sitter4Stiftung Universität HildesheimUniversität PassauBauhaus-Universität WeimarEberhard Karls Universität TübingenTrauerforschungsinstitut kleine BLUME e.V. Thanatosoziologisch zu arbeiten bedeutet, wissenschaftlich mit Sterben, Tod und/oder Trauer konfrontiert zu sein – was die Lebenswelten der entsprechenden Forschenden keineswegs unberührt lässt. Wir möchten die Selbstthematisierungsdebatte nutzen, um Einblicke in das sozialwissenschaftliche Forschen in Todesnähe zu geben. Dazu stellen wir ethnografische Studien vor, um Besonderheiten der Feldkonturierung, des Feldzugangs und der Feldaufenthalte herauszuarbeiten, die mit der Endlichkeitsthematik zusammenhängen. Darüber hinaus präsentieren wir autoethnografische Vignetten, in denen wir das konkrete thanatosoziologische Arbeiten problematisieren. Was bedeutet es, einen Artikel über das Sterben zu schreiben, wenn man eine Verlusterfahrung verarbeiten muss? Wie behält man ein distanziertes Verhältnis zu dem Phänomen sterbender Kinder bei, wenn man die Nachbarskinder beim Spielen hört? Und wie geht man damit um, ein Tötungsvideo zu analysieren, dessen Hauptfiguren an die eigene Familie erinnern? Die biografisch inspirierten Texte sollen Schlaglichter auf lebensweltliche Momente werfen, die immer Teil des wissenschaftlichen Arbeitens sind und in Todesnähe besondere Evokationen erzeugen können. https://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/view/4065ThanatosoziologieAutoethnografieEthnografieSubjektivitätSterbenTod
spellingShingle Melanie Pierburg
Thorsten Benkel
Ekkehard Coenen
Matthias Meitzler
Miriam Sitter
Autoethnografie in Todesnähe. Soziologische Arbeit an und mit herausfordernden Identifikationsprozessen
Thanatosoziologie
Autoethnografie
Ethnografie
Subjektivität
Sterben
Tod
title Autoethnografie in Todesnähe. Soziologische Arbeit an und mit herausfordernden Identifikationsprozessen
title_full Autoethnografie in Todesnähe. Soziologische Arbeit an und mit herausfordernden Identifikationsprozessen
title_fullStr Autoethnografie in Todesnähe. Soziologische Arbeit an und mit herausfordernden Identifikationsprozessen
title_full_unstemmed Autoethnografie in Todesnähe. Soziologische Arbeit an und mit herausfordernden Identifikationsprozessen
title_short Autoethnografie in Todesnähe. Soziologische Arbeit an und mit herausfordernden Identifikationsprozessen
title_sort autoethnografie in todesnahe soziologische arbeit an und mit herausfordernden identifikationsprozessen
topic Thanatosoziologie
Autoethnografie
Ethnografie
Subjektivität
Sterben
Tod
url https://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/view/4065
work_keys_str_mv AT melaniepierburg autoethnografieintodesnahesoziologischearbeitanundmitherausforderndenidentifikationsprozessen
AT thorstenbenkel autoethnografieintodesnahesoziologischearbeitanundmitherausforderndenidentifikationsprozessen
AT ekkehardcoenen autoethnografieintodesnahesoziologischearbeitanundmitherausforderndenidentifikationsprozessen
AT matthiasmeitzler autoethnografieintodesnahesoziologischearbeitanundmitherausforderndenidentifikationsprozessen
AT miriamsitter autoethnografieintodesnahesoziologischearbeitanundmitherausforderndenidentifikationsprozessen